KategorieSachthema

Rassistischer Nationalismus: Parallelen und altbekannte Probleme (Teil V)

2’207 Wörter / ca. 11 Minuten

 

Mit der Wende konvergieren die Geschichte der Schweiz und die Geschichte Ostdeutschlands. Breitet sich der Rechtspopulismus auch hüben wie drüben aus, gibt es dennoch wesentliche Unterschiede. Ein Bild der Schweiz als folkloristisches Museum ökonomischer Profiteur:innen etabliert sich. Im Osten hält die Selbstfindung an.

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Die Desurbanisierung Ostdeutschlands und die Zersiedelung der Schweiz

2’830 Wörter / 17 Bilder / ca. 15 Minuten

 

Während Städte in der Schweiz bewusst klein gehalten werden, stagnierten die Städte Ostdeutschlands bereits in der DDR. Nach der Wende setzte dann ein regelrechtes Stadtsterben ein. Die ostdeutschen Städte verloren nicht nur an Bevölkerung, sondern auch an Status angesichts des neuen Kontexts der BRD. Die Gründe für diesen urbanen Niedergang sind vielfältig, die Wirkung war und bleibt verheerend.

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Rassistischer Nationalismus: Stunde Null der Neunziger (Teil IV)

2’998 Wörter / ca. 15 Minuten

 

Hatte der Mauerfall im November 1989 den Anfang von europaweiten Umwälzungen eingeläutet, bildete sich in den Neunzigern eine neue Ordnung in Europa. Im rechtsfreien Raum Ostdeutschlands der Wendezeit grassierte ein gewaltbereiter Rechtsradikalismus. In der Schweiz etablierte sich der Rechtspopulismus vollends.

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Krieg in aller Freundschaft: Wie die Geschäfte des Kalten Kriegs den Krieg in der Ukraine vorbereiteten

2’959 Wörter / ca. 15 Minuten

 

Wladimir Putin nennt den Zerfall der Sowjetunion die grösste geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts und strebt nach ihrer territorialen Wiederherstellung. Seine Phantomschmerzen mögen das Motiv für den Krieg in der Ukraine liefern, seine Kriegskasse füllt er kaum mit starken Thesen. Die Grundlagen für diese Kasse wurden gelegt, als der heutige Präsident Russlands noch in den Strassen St. Petersburgs zu Sowjetzeiten spielte.

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Rassistischer Nationalismus: Strategischer Nationalismus (Teil III)

2’162 Wörter / ca. 12 Minuten

 

Die Situation nach dem Zweiten Weltkrieg hatte sowohl in der DDR als auch in der Schweiz eine spezifische Nachfrage nach Arbeitskräften aus dem Ausland hervorgebracht. Wurden diese Arbeitskräfte dringend benötigt, blieb ihre Lebenssituation dennoch paradox. Einerseits dienten sie der Wirtschaft als Manövriermasse, andererseits liess sich ihre Anwesenheit politisch ausschlachten.

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Kinderbetreuung als gesellschaftliche Aufgabe: Ob Männer zur Gesellschaft gehören? (Teil III)

3106 Wörter / ca. 17 Minuten

 

Zur Zeugung eines Kinds, so will es ein Sprichwort, brauche es nur zwei Menschen. Zum Austragen – und das soll nicht verschwiegen sein – nur und vor allem eine Frau. Ein ganzes Dorf allerdings brauche es, um ein Kind aufzuziehen. Wo der westliche Individualismus die Kinder in die alleinige Obhut der Kleinfamilie – und vor allem der Mütter – zwang, eignete sich im Osten gleich der ganze Staat die Organisation der Generationenfolge an. Beide Modelle, das sticht sofort ins Auge, zielten mit ihren Grössenordnungen am Dorf vorbei.

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Kinderbetreuung als Kampfplatz: Mütterliche Mittagstische in der BRD und der Schweiz (Teil II)

2’787 Wörter / ca. 15 Minuten

 

Während des Kalten Kriegs erwies sich die Familien- und Bildungspolitik als besonders symbolträchtiger Kampfplatz. Die unmittelbare Frontstellung des geteilten Deutschlands akzentuierte entsprechend Unterschiede in der Haltung zur Kinderbetreuung und -erziehung, die auch hinsichtlich der Infrastruktur bis heute markant geblieben sind. Im Schatten der Blöcke trieb die eigenwillige Schweiz die Familienpolitik der alten BRD erst recht auf die Spitze.

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Kinderbetreuung als Staatsräson: Wochenkrippen in der DDR (Teil I)

2’282 Wörter / 18 Bilder / ca. 12 Minuten

 

Die staatliche Fremdbetreuung von Kindern war eines der Aushängeschilder des Sozialismus. Längst nicht jede Form dieser Betreuung jedoch ist ein Segen. Ermöglichten Krippen den Müttern eine Erwerbsarbeit, ging das vor allem in den sogenannten Wochenkrippen nicht selten zulasten der Kinder.

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Demokratie: Von den Bundesräten, nicht aber -rät:innen

2’325 Wörter /  ca. 12 Minuten

 

Wer – in repräsentativen Demokratien – von anderen vertreten wird, sollte zumindest die Art der Vertretung kennen. Und wer nur alle paar Jahre ein Kreuz setzen kann, muss erst recht über Gerechtigkeits- oder Ungerechtigkeitsabwägungen, die dieser Vertretung zugrunde liegen, Bescheid wissen. Keine Ungerechtigkeit der Welt jedenfalls hindert Menschen daran, über ihre Situation nachzudenken.

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Apartheid in der Schweiz und der DDR? (Rassistischer Nationalismus Teil II)

1’810 Worte / ca. 10 Minuten

 

Mögen die Systeme – die liberal-kapitalistische Schweiz und die autoritär-sozialistische DDR – auch unterschiedlich gewesen sein, ihre Reaktion auf die notwendige Anwesenheit von Arbeitskräften aus dem Ausland fiel gleich aus. Segregation war das Mittel der Wahl.

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