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Schönebeck: Die Stadt von Erik Neutsch und mir (Teil I)

3’667 Wörter / ca. 18 Minuten Zur vollständigen Ansicht auf die Bilder klicken.

 

Mit den Romanen des Schönebecker Schriftstellers Erik Neutsch im Handgepäck und Didier Eribons «Rückkehr nach Reims» im Kopf reist Rainer Totzke, inzwischen Schriftsteller in Leipzig, zurück in seine Herkunftsstadt. Auf einem Spaziergang zu den Orten seines früheren Lebens spürt er dem Schreiben in und von einer ostdeutschen Kleinstadt nach – in der unerschütterlichen Hoffnung, die Wahrheit über Schönebeck und sich selbst zu sagen.

 

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Leere Regale, vollmundige Versprechen und libertärer Paternalismus (Teil II)

2’628 Wörter / ca. 14 Minuten

 

Der Polemik zuliebe aufs Ganze zu gehen, ist bisweilen ein Vergnügen. Und weil Meinungsstärke zur Abwechslung ihre Berechtigung hat, steckt das Glück in einem gepfefferten Text über amerikanischen Neoliberalismus und leere DDR-Regale. Da eine Auseinandersetzung mit solchen Themen, so sie denn nicht nur polemisch, sondern auch informativ sein soll, jederzeit auszuufern droht, kommt der Text in zwei Teilen.

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Die Desurbanisierung Ostdeutschlands und die Zersiedelung der Schweiz

2’830 Wörter / 17 Bilder / ca. 15 Minuten

 

Während Städte in der Schweiz bewusst klein gehalten werden, stagnierten die Städte Ostdeutschlands bereits in der DDR. Nach der Wende setzte dann ein regelrechtes Stadtsterben ein. Die ostdeutschen Städte verloren nicht nur an Bevölkerung, sondern auch an Status angesichts des neuen Kontexts der BRD. Die Gründe für diesen urbanen Niedergang sind vielfältig, die Wirkung war und bleibt verheerend.

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Rassistischer Nationalismus: Stunde Null der Neunziger (Teil IV)

2’998 Wörter / ca. 15 Minuten

 

Hatte der Mauerfall im November 1989 den Anfang von europaweiten Umwälzungen eingeläutet, bildete sich in den Neunzigern eine neue Ordnung in Europa. Im rechtsfreien Raum Ostdeutschlands der Wendezeit grassierte ein gewaltbereiter Rechtsradikalismus. In der Schweiz etablierte sich der Rechtspopulismus vollends.

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Krieg in aller Freundschaft: Wie die Geschäfte des Kalten Kriegs den Krieg in der Ukraine vorbereiteten

2’959 Wörter / ca. 15 Minuten

 

Wladimir Putin nennt den Zerfall der Sowjetunion die grösste geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts und strebt nach ihrer territorialen Wiederherstellung. Seine Phantomschmerzen mögen das Motiv für den Krieg in der Ukraine liefern, seine Kriegskasse füllt er kaum mit starken Thesen. Die Grundlagen für diese Kasse wurden gelegt, als der heutige Präsident Russlands noch in den Strassen St. Petersburgs zu Sowjetzeiten spielte.

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Rassistischer Nationalismus: Strategischer Nationalismus (Teil III)

2’162 Wörter / ca. 12 Minuten

 

Die Situation nach dem Zweiten Weltkrieg hatte sowohl in der DDR als auch in der Schweiz eine spezifische Nachfrage nach Arbeitskräften aus dem Ausland hervorgebracht. Wurden diese Arbeitskräfte dringend benötigt, blieb ihre Lebenssituation dennoch paradox. Einerseits dienten sie der Wirtschaft als Manövriermasse, andererseits liess sich ihre Anwesenheit politisch ausschlachten.

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Kinderbetreuung als Staatsräson: Wochenkrippen in der DDR (Teil I)

2’282 Wörter / 18 Bilder / ca. 12 Minuten

 

Die staatliche Fremdbetreuung von Kindern war eines der Aushängeschilder des Sozialismus. Längst nicht jede Form dieser Betreuung jedoch ist ein Segen. Ermöglichten Krippen den Müttern eine Erwerbsarbeit, ging das vor allem in den sogenannten Wochenkrippen nicht selten zulasten der Kinder.

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Apartheid in der Schweiz und der DDR? (Rassistischer Nationalismus Teil II)

1’810 Worte / ca. 10 Minuten

 

Mögen die Systeme – die liberal-kapitalistische Schweiz und die autoritär-sozialistische DDR – auch unterschiedlich gewesen sein, ihre Reaktion auf die notwendige Anwesenheit von Arbeitskräften aus dem Ausland fiel gleich aus. Segregation war das Mittel der Wahl.

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Von der patriarchalen Panik (Rassistischer Nationalismus Teil I)

2’078 Wörter / ca. 10 Minuten

 

Der Streit der Systeme ist auch über dreissig Jahre nach dem Ende des Kalten Kriegs nicht vorbei. Im Gegenteil: Er flammt wieder auf. Was die Systeme jedoch eint, ist ein rassistischer Nationalismus, der seine Wurzeln auch im patriarchalen Verhältnis zu Frauen hat.

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Sächsische Schweiz: Von der Romantik des Kletterns

2’939 Wörter / Bildstrecke: 27 Fotografien / ca. 14 Minuten

 

Berühmt ist die Sächsische Schweiz für ihre Burgen wie die Festung Königstein oder die spektakuläre Basteibrücke und natürlich auch für Maler wie Caspar David Friedrich. Dass an den bizarren Felsen auf eigenwillige Weise geklettert wird, ist weniger bekannt. Im März 2024 wurde das sächsische Klettern zum immateriellen Kulturerbe Deutschlands erklärt.

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