KategorieReise

Radebeul: Wo die Lüge im Museum ein- und ausgeht

2’634 Wörter / 21 Bilder / 1 Film

 

In Serkowitz, einem Stadtteil Radebeuls,  fand vor fast fünfzehn Jahren das erste und einzige Lügenmuseum ein prekäres Domizil. Es pflegt Erinnerungskultur und führt den Underground der DDR in der Bundesrepublik fort. Mittlerweile wehrt sich die eigenwillige Institution gegen ein Räumungsbegehren der Stadt.

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Schönebeck: Die Stadt von Erik Neutsch und mir (Teil II)

3’015 Wörter, ca. 15 Minuten

 

Rainer Totzke setzt seinen Spaziergang durch seine Herkunftsstadt fort. Zwischen VIP-Kiosk, Stasi-Kreisdienststelle und vietnamesischem Restaurant spürt er dem Schreiben in und von einer osdeutschen Kleinstadt nach – in der unerschütterlichen Hoffnung, die Wahrheit über Schönebeck und sich selbst zu sagen.

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Schönebeck: Die Stadt von Erik Neutsch und mir (Teil I)

3’667 Wörter / ca. 18 Minuten Zur vollständigen Ansicht auf die Bilder klicken.

 

Mit den Romanen des Schönebecker Schriftstellers Erik Neutsch im Handgepäck und Didier Eribons «Rückkehr nach Reims» im Kopf reist Rainer Totzke, inzwischen Schriftsteller in Leipzig, zurück in seine Herkunftsstadt. Auf einem Spaziergang zu den Orten seines früheren Lebens spürt er dem Schreiben in und von einer ostdeutschen Kleinstadt nach – in der unerschütterlichen Hoffnung, die Wahrheit über Schönebeck und sich selbst zu sagen.

 

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Pobles: Die Kirche im Dorf

3’568 Wörter / 12 Bilder / ca. 20 Minuten

 

Die Kirchenruine St. Gangolf von Pobles symbolisiert den Niedergang der ostdeutschen Dörfer. Fast vergessen ist die reichhaltige Kulturgeschichte eines Dorfs, das nicht zuletzt mit dem Namen Nietzsche verbunden ist. Der Heimatverein und der Kunstverein Kaisersaschern bemühen sich um die Wiederbelebung des Dorfs und seines Erbes.

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Torgau: Eine unscheinbar geschichtsträchtige Stadt

3’174 Wörter / 37 Bilder / ca. 20 Minuten

 

Unscheinbar mögen Kleinstädte wie Torgau sein. Von der turbulenten Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert blieb dennoch kaum ein Ort verschont. Und so gelangte auch Torgau in der tiefen Provinz Sachsens zu ungeahnter Bedeutung. Vom Elbe-Day als Weltfriedenstag über den berüchtigten Jugendwerkhof der DDR bis zur Punk-Subkultur spannt sich das geistige Panorama Torgaus auf.

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Ilmenau: Eine Stadt im Zwischenraum

2’723 Wörter / 11 Bilder / ca. 15 Minuten

 

Ob ihr Faible für das nature writing an ihrer Geburtsstadt zwischen bewaldeten Hügeln und Bergbaustollen liegt? Die Schriftstellerin Linn Penelope Rieger spürt den Übergängen von Natur- und Kulturlandschaften nach. Von Goethes Weimar im 18. bis zu den Vereinigten Staaten von Amerika im 21. Jahrhundert sucht sie nach einer Situierung Ilmenaus in der Undefinierbarkeit des Thüringer Walds.

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Cottbus: Einst eine energetische Stadt

3’213 Wörter / Bildstrecke: 22 Fotografien / ca. 20 Minuten

 

Das Zentrum der Energiewirtschaft Ostdeutschlands ist hinter der Landeshauptstadt Potsdam die zweitgrösste Stadt Brandenburgs. Seit der Wende fungiert die einstige DDR-Boomtown nicht selten nur noch als Durchgangsstation für junge Menschen wie Robert auf dem Weg nach Berlin oder Leipzig.

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Sächsische Schweiz: Von der Romantik des Kletterns

2’939 Wörter / Bildstrecke: 27 Fotografien / ca. 14 Minuten

 

Berühmt ist die Sächsische Schweiz für ihre Burgen wie die Festung Königstein oder die spektakuläre Basteibrücke und natürlich auch für Maler wie Caspar David Friedrich. Dass an den bizarren Felsen auf eigenwillige Weise geklettert wird, ist weniger bekannt. Im März 2024 wurde das sächsische Klettern zum immateriellen Kulturerbe Deutschlands erklärt.

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Chemnitz: Chemnitz… Chemnitz? Eine fantastische Stadt!

2’828 Wörter / Bildstrecke: 11 Fotografien / ca. 13 Minuten

 

2025 wird Chemnitz Kulturhauptstadt Europas. Schlagzeilen machte die Stadt jedoch vor allem mit rassistischen Ausschreitungen. Ob damit schon alles gesagt ist? Die einst reichste Stadt Deutschlands ist zwar beinahe in die Bedeutungslosigkeit abgesunken, wartet aber trotz ihres Niedergangs mit erstaunlichen Geschichten auf.

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Frankfurt an der Oder: Längst eine Stadt an der Grenze (Sascha Macht)

1’724 Wörter, ca. 10 Minuten

 

Ob die Stimmung in Frankfurt a. d. Oder Sascha Machts Vorliebe für das Groteske erklärt? Der gebürtige Frankfurter Schriftsteller nimmt uns mit auf einen Spaziergang durch seine Kindheitsstadt im Schatten Berlins. Während Seeed das «Dicke B, Home an der Spree» 2001 besingt, träumt Macht 2002 von der Zukunft.

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